Panorama: weiter Ausblick, Rundschau, Bilder oder Bilderserien, die einen weiten Überblick geben.

Schauen Sie sich hier die Galerie mit den Panoramabildern an.

Digitale Panoramabilder geben phantastische Möglichkeiten! Vor der digitalen Revolution benutzte ich eine technische Kamera oder eine Großformatkamera mit einer Rollenfilmrückwand für 120-Film. Dies ergab Dias im Format 6x12 cm! Jetzt mache ich „digitale Panoramen“, indem ich mehrere Bilder auf dem Computer zusammensetze. Dieses beansprucht mehr Arbeit als früher, aber es gibt umso bessere Möglichkeiten. Wenn ich vor einer schönen Panoramaaussicht stehe, setze ich die Kamera auf ein Stativ und mache eine Serie mit Bildern, die sich um etwa 30% oder mehr überlappen. Zu Hause am Computer setzt man die Bilder zu einen einheitlichen Bild zusammen.

Ich probierte einige Programme zum automatischen Zusammensetzen solcher Bilder. Diese funktionieren teilweise, wenn man die Bilder nur ins Internet stellt und sehr genau ist im Augenblick der Aufnahme. Benutzt man ein Weitwinkelobjektiv und sollen große Panoramabilder für Ausdrucke oder Veröffentlichungen hergestellt werden, ist nach meiner Erfahrung eine manuelle Behandlung erforderlich. Es kann daran liegen, dass ich nicht immer gleich gut bin, das Stativ oder die Kamera vor der Aufnahme waagerecht auszurichten. Gleichwohl habe ich viele automatische Panoramabilder hergestellt, nur um später herauszufinden, dass sie den Ansprüchen nicht genügen. Deshalb habe ich mich nun entschieden, es von Anfang an selber zu machen. Es lohnt sich, einige Regeln während der Aufnahme für ein Panoramabild zu befolgen. Zum einen eignen sich Teleobjektive besser als Weitwinkelobjektive. Ein Teleobjektiv „verzehrt“ die Perspektive nicht in den Kanten wie ein Weitwinkel und das Ganze passt später daher besser zusammen. Es ist hilfreich, ein Stativ zu benutzen und die Kamera waagerecht für eine genauere Drehung auszurichten. Als Alternative kann man sich einzelne Elemente im Bild suchen und aufpassen, dass sich diese nicht im Abstand zwischen der oberen und unteren Bildkante während der Aufnahme verändern. Es lohnt sich, eine gute Überlappung zwischen den Bildern zu haben, gerne über 30%. Wenn man die Bilder manuell zusammensetzt, zum Beispiel in Photoshop, kann man mit weniger Überlappung auskommen als wenn man automatische Programme benutzt, die lieber viel Spiel haben möchten. An die Belichtung muss man auch denken. Es kann praktisch sein, die Belichtung und den Weissausgleich manuell einzustellen, so dass alle Bilder gleich belichtet werden. Ist der Himmel heller auf der linken Bildkante, muss man das Motiv natürlich trotzdem überall gleich belichten. Die Kameraautomatik gleicht solche „Belichtungsfehler“ aus und da wird es schwer, die Bilder später am Computer einander anzupassen.






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